Einweihung und „Generalprobe“ – Ein großer Tag – zugleich ein neues Ziel

Ende gut, alles gut. Nach annähernd knapp drei Jahren Planungs- und Bauzeit gab es bei der Einweihung des so dringend benötigten Erweiterungsbaus am Weidener Römergrab am 26.5.2024 in Anwesenheit der Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Digitalisierung NRW, Ina Scharrenbach, und viel Prominenz aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Kultur nur strahlende Gesichter. Ein fröhliches Fest unter besten Rahmenbedingungen bis in den Abend hinein. Trotz anderslautender Prognosen schien selbst die Sonne den ganzen Tag über ohne Unterlass. Die neuen Räumlichkeiten und auch der umgestaltete Garten, das „Römisch-Grün“, bestanden ihre „Generalproben“. Sie sind wirkliche und auch strapazierfähige „Wohlfühlorte“.  

In ihren Grußworten sparten weder die Ministerin noch das Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung Heimat- und Kulturpflege, Prof. Dr. Karl-Heinz Erdmann, und Andreas Wolter, Bürgermeister der Stadt Köln, mit Lob und Anerkennung für das Erreichte. Der Vorsitzende des Fördervereins, Prof. Dr. Heinz Günter Horn, fand reichlich Anlass zu danken.

Und alle der rund 250 Gäste hatten dann auch gleich einen Grund, auf ein neues Ziel anzustoßen: Mit ihrer Authentizität und Einzigartigkeit, ihrem Erhaltungszustand und ihrem universellen Wert sowie ihrer nachhaltigen Betreuung, Pflege und Vermittlung nicht zuletzt durch den Förderverein erfüllt die Weidener Grabkammer im Prinzip alle UNESCO-Kriterien für einen Eintrag in die Welterbeliste. Jedenfalls hat sie das „Zeug“, das kleinste Kulturerbe der Welt zu sein. Warum also nicht sehr bald den Antrag stellen, meinte am Ende Prof. Dr. Horn. Frau Ministerin Scharrenbach: Na, dann viel Glück und Erfolg!

Gäste und Impressionen