1975 – vor nunmehr 50 Jahren – griff sich Köln die bis dahin selbstständigen Gemeinden Junkerdorf, Lövenich und Weiden und wurde zur Millionenstadt. Daran erinnerte die Bezirksbürgermeisterin Lindenthal, Cornelia Weitekamp, am 10.5.2025 in einem kleinen Festakt mit den Bürgervereinen der heutigen Stadtteile. Ehrengast: die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Mit dem Weidener Römergrab hätte sie keinen geeigneteren Ort für diese Feier wählen können. In ihrem Grußwort wies der Vorsitzende des Fördervereins Römergrab, Prof. Dr. Heinz Günter Horn, darauf hin, dass Weiden wie die anderen Orte auch bereits zur Römerzeit zum Stadtgebiet des nahen Köln gehört habe und sich die Bewohner des Umlandes mit einem gewissen Stolz „Agrippinenser“ nennen konnten. Die kommunale Neugliederung also eine „Rückführung“? Damals sei man übrigens vermutlich schneller – so sein aktueller „Brückenschlag“ – sei man schneller in der Innenstadt gewesen als heute. Kann man in Sachen Mobilität von den alten Römern vielleicht noch etwas lernen, fragten sich danach alle amüsiert …